DAX-Chartanalyse

An jedem Handelstag perfekt vorbereitet sein

Geeignet für Investoren Trader

DAX: Die Zeit läuft langsam ab

Nach den heftigen Kursbewegungen in der ersten Monatshälfte zeigte der DAX in dieser Woche eine Berg- und Talfahrt der etwas ruhigeren Gangart. Allerdings dürfte es sich nur um eine kurze Verschnaufpause handeln. Der anschließende Impuls könnte umso kräftiger ausfallen.


Die Skepsis unter den Anlegern am deutschen Aktienmarkt ist weiterhin sehr groß. Während die US-Indizes eine kräftige Erholung ausgehend vom Jahrestief zeigten, fällt die Erholung beim DAX vergleichsweise schwach aus. Bereits deutlich unter den ersten Widerständen zogen sich Investoren zuletzt wieder zurück. Neue Kaufsignale bleiben zunächst ein Wunschtraum, der Blick auf die Oberseite ist von zahlreichen Barrieren durchzogen. Im Stundenchart rückt vor allem die 12.600er-Zone in den Vordergrund. Hier verläuft die Grenze des dunkelgrauen Prognose-Korridors, die nur in Übertreibungsphasen verlassen wird. Auch die blaue Abwärtstrendlinie sowie der kräftig fallende Monatsmittelwert (grün) stehen einer stärkeren Erholung in den kommenden Tagen entgegen. Aber selbst wenn der DAX diese Fleißpunkte sammeln sollte, kann noch nicht Entwarnung gegeben werden. Die langsam fallende 200-Tage-Linie (violett) sowie die Barrieren um 12.800/12.920 dürften ebenfalls zahlreiche Anleger zum Ausstieg bewegen.


Zum Wochenschluss stehen diese Kursmarken ohnehin nicht auf der Agenda. Trader richten ihr Augenmerk auf die Oberseite der seit Tagen bestehenden Seitwärtsspanne bei 12.485/12.500. Die ungewöhnlich enge Range dürfte nicht mehr lange gültig bleiben. Im vorbörslichen Geschäft wird der DAX bereits bei 12.520 taxiert. Startet der Index auch im regulären Handel oberhalb von 12.500, steigen die Chancen für eine positive Tagesentwicklung. Im Erfolgsfall könnte der Markt zügig um rund ein Prozent bis in den Bereich um 12.600 vorstoßen. Über den unten aufgeführten Bull-Schein wären so Gewinne von rund zehn Prozent möglich. Anschließend sollte aber angesichts der zahlreichen Barrieren wieder die Short-Seite bevorzugt werden. Abgesichert mit einem engen Stopp können mutige Anleger auf einen erneuten Rücklauf bis 12.500 sowie anschließend 12.300 setzen und sich so in Richtung des mittelfristig negativen Trends positionieren.


Gewinnmultiplikator DAX steigend
WKN CQ4MMZ
Emittent Citi
Kurs DAX 12.461,91
Basispreis 11.309,08
Knock-Out-Schwelle 11.309,08
Hebel 10,81
Laufzeit endlos
Kurs 12,35
Gewinnmultiplikator DAX fallend
WKN DD4VLX
Emittent DZ Bank
Kurs DAX 12.461,91
Basispreis 13.575,00
Knock-Out-Schwelle 13.575,00
Hebel 11,20
Letzter Handelstag 29.06.2018
Kurs 10,72


Weitere Chartanalysen


DAX: Hartnäckige Widerstandszone

Die Schwankungsbreite am deutschen Aktienmarkt ist zuletzt wieder deutlich gesunken. Erfahrungsgemäß dürfte die Lethargie aber nicht mehr lange anhalten, eine anschließende kräftigere Bewegung wäre nicht überraschend. Bereits heute könnte der Startschuss für eine volatilere Phase erfolgen.


Nach wie vor trauen sich Anleger am Frankfurter Aktienmarkt nicht so richtig aus der Deckung. Seit Wochenbeginn läuft der DAX in einer ungewöhnlich engen Seitwärtsspanne. Es könnte sich aber auch nur um die Ruhe vor einem wenn auch nur kleinen Sturm handeln: Um zehn Uhr läuft Deutschlands wichtigstes Konjunkturbarometer, der Ifo-Index, über die Ticker. Sollten die Daten positiv überraschen, könnte dies den DAX wieder frischen Rückenwind verleihen. Zum Auftakt dominieren aber zunächst rote Vorzeichen, nach negativen Signalen von den Weltbörsen wird der Markt deutlich tiefer bei 12.380 erwartet. Bereits mehrfach in dieser Woche erwies sich die Zone als Ausgangsbasis für eine kleine Erholung. Sollte der DAX nicht klar unter die Umkehrpunkte der vergangenen Tage fallen, wäre im Erfolgsfall ein erneuter Anstieg bis an die sehr zähe Verkaufszone bei 12.485/12.500 zu erwarten. Mit dem unten aufgeführten Bull-Schein wären so rund zehn Prozent Gewinn möglich.


Ein weiterer Anstieg über 12.500 ist zwar eher unwahrscheinlich, sollte aber nicht ausgeschlossen werden. Viel Potenzial besteht allerdings nicht. Spätestens im Dunstfeld der 12.600er-Region dürfte die Kauflaune wieder spürbar nachlassen. Natürlich darf in der aktuell stark angeschlagenen Marktverfassung auch der Blick auf die Unterseite nicht fehlen. Scheitert der DAX an den Tiefpunkten bei 12.350/12.370, zeigt der hochaufgelöste Chart nur noch schwache Haltemarken bei 12.285 und 12.200. Nachdem der DAX zuletzt mehrfach an der 12.500er-Region gescheitert ist, sollten die Gefahren Richtung Süden nicht unterschätzt werden. Aufgrund der eher schwach ausgeprägten Unterstützungen in unmittelbarer Umgebung könnte der Markt zügig durchgereicht werden. Da der mittelfristige Trend ohnehin abwärts gerichtet ist, bleiben Spekulationen auf steigende Kurse nur etwas für sehr risikobereite Anleger. Rückläufe an die 12.500er-Region bieten sich wie bereits in den vergangenen Tagen für einen neuen Einstieg auf der Short-Seite an. Wer weniger oder mehr Risiko eingehen möchte, finden hier passende Alternativen.


Gewinnmultiplikator DAX steigend
WKN CQ4MMZ
Emittent Citi
Kurs DAX 12.470,49
Basispreis 11.307,43
Knock-Out-Schwelle 11.307,43
Hebel 10,72
Laufzeit endlos
Kurs 10,74
Gewinnmultiplikator DAX fallend
WKN DD4VLX
Emittent DZ Bank
Kurs DAX 12.470,49
Basispreis 13.575,00
Knock-Out-Schwelle 13.575,00
Hebel 11,29
Letzter Handelstag 29.06.2018
Kurs 12,36


DAX: Vorerst kein Befreiungsschlag

Mit dem Anstieg am Dienstag bleibt der Deutsche Aktienindex in einer guten Ausgangslage für einen kleinen Sprung auf der Oberseite. Zu große Hoffnungen sollten aber selbst Optimisten nicht haben. Bisher verläuft die Erholung seit dem Jahrestief sehr träge, wichtige Widerstände stehen erst noch bevor.


Den kleinen Schwächeanfall zu Wochenbeginn nutzten gestern einige Schnäppchenjäger zum Einstieg. Bereits heute könnte der DAX weitere Fleißpunkte sammeln, wenn der im 5-Minuten-Chart erkennbare Verkaufsbereich bei 12.485/12.500 überwunden wird. Seit einigen Tagen ist auf diesem Kursniveau eine erhöhte Abgabebereitschaft messbar, die den Markt immer wieder nach unten drückte. Bei einem möglichen Ausbruch würde der Index zumindest im kurzfristigen Bereich ein neues Hoch ausbilden und könnte so neue Käufer anlocken. Vorbörslich zeichnet sich aber noch keine positive Entwicklung ab, nachdem die US-Börsen am Dienstag einbüßten.


Sollte der Sprung im Tagesverlauf dennoch gelingen, bleibt das Potenzial begrenzt. Eine erste, nicht zu unterschätzende Hürde lauert schon bei rund 12.600. Hier verläuft nicht nur die obere Grenze des aus historischen Schwankungen berechneten Prognose-Korridors (dunkelgrau), auch die blaue Abwärtstrendlinie dürfte die Aufwärtsdynamik spürbar bremsen. Zuletzt prallte das Aktienbarometer während der Erholung am 7. Februar exakt an der Trendlinie ab. Ein Anstieg darüber hinaus ist heute nicht zu erwarten. Ohnehin könnte die Risikobereitschaft zur Wochenmitte wieder abnehmen. Die Mitschrift der letzten Fed-Sitzung wird erst um 20 Uhr und damit nach Börsenschluss in Frankfurt veröffentlicht. Scheitert der DAX an der 12.500er-Region, rücken zügig wieder die jüngsten Tiefpunkte bei 12.285 und 12.200 in den Vordergrund. Anleger können aber auch an kleinen Bewegungen viel verdienen. So verstärken die unten aufgeführten Hebelprodukte jede Kursbewegung des Index um den Faktor zehn bis elf.


Gewinnmultiplikator DAX steigend
WKN CQ4MMZ
Emittent Citi
Kurs DAX 12.487,90
Basispreis 11.307,43
Knock-Out-Schwelle 11.307,43
Hebel 10,58
Laufzeit endlos
Kurs 11,84
Gewinnmultiplikator DAX fallend
WKN DD4VLX
Emittent DZ Bank
Kurs DAX 12.487,90
Basispreis 13.575,00
Knock-Out-Schwelle 13.575,00
Hebel 11,49
Letzter Handelstag 29.06.2018
Kurs 11,28


DAX: Respekt vor der ersten Hürde

Nach der Erholung von knapp drei Prozent in der vergangenen Woche leistete sich der Deutsche Aktienindex am Montag einen Fehlstart. Damit drehte der Markt bereits recht deutlich unter der ersten relevanten Barriere wieder nach unten. Sollte heute der Verkaufsdruck anhalten, wäre dies ein weiteres negatives Signal.


Der DAX ist recht schlecht in die neue Woche gestartet. Bereits zu Handelsbeginn markierte der Index sein Tageshoch, anschließend zogen sich Investoren schnell zurück. Zur Schlussglocke pendelten die Kurse um das Tagestief, insgesamt wirkte der Markt recht kraftlos. Einen Hoffnungsschimmer gibt es allerdings: Wegen der feiertagsbedingten Pause an den US-Börsen haben sich einige Anleger zurückgehalten, wie die geringen Umsätze von 2,7 Mrd. Euro auf Xetra zeigen. Sollten die amerikanischen Indizes heute ihre Erholung fortsetzen, dürfte im Fahrwasser auch der DAX profitieren.


Kurzfristig ausgerichtete Anleger behalten zunächst die Region um 12.485/12.500 im Blick. Seit Donnerstag scheiterten mehrere Versuche, die Hürde zu überwinden. Gelingt der Sprung, könnte der DAX einen kleinen Aufwärtsimpuls bis an die blaue Abwärtstrendlinie bei 12.545 zeigen. Gewinne darüber hinaus sind zumindest heute kaum zu erwarten und dürften auch zur Wochenmitte eine Herausforderung für den Index darstellen. Bereits am 7. Februar scheiterte der DAX an der ehemaligen Unterstützung, die nun einen Rollentausch hin zu einer Barriere vollzogen hat. Nach wie vor fällt die Erholung beim DAX enttäuschend aus. Während die US-Indizes etwa zwei Drittel ihrer Verluste wieder aufgeholt haben, kommt es am deutschen Aktienmarkt bereits im Bereich der ersten, kleineren Barrieren zu stärkeren Verkäufen. Setzt sich die Tendenz fort, rücken im Tagesverlauf die nächsten Unterstützungen bei 12.285 und darunter bei 12.200 auf die Agenda. Neue Jahrestiefs dürften folgen, sobald auch hier eine Gegenbewegung ausbleibt. Die Tabelle zeigt passende Hebel-Zertifikate, mit denen Anleger auch von kleineren Kursbewegungen überproportional profitieren können.


Gewinnmultiplikator DAX steigend
WKN CQ4MMZ
Emittent Citi
Kurs DAX 12.385,60
Basispreis 11.306,60
Knock-Out-Schwelle 11.306,60
Hebel 11,48
Laufzeit endlos
Kurs 11,13
Gewinnmultiplikator DAX fallend
WKN DD4VLX
Emittent DZ Bank
Kurs DAX 12.385,60
Basispreis 13.575,00
Knock-Out-Schwelle 13.575,00
Hebel 10,41
Letzter Handelstag 29.06.2018
Kurs 12,01


DAX: Entscheidung steht noch aus

Lässt man die vergangene Woche Revue passieren, fällt auf, dass der DAX einen weiteren Rücksetzer zwar abgewendet hat. Mit Zuversicht können Anleger aber noch nicht in die Zukunft blicken. Das Risiko einer erneuten Abwärtswelle bleibt groß. Zumindest der Wochenauftakt dürfte recht ruhig verlaufen.


In der langfristigen und damit für strategische Investoren maßgeblichen Perspektive hat der jüngste Einbruch bisher kaum Schaden angerichtet. Nach wie vor ist der seit Ende 2009 bestehende Aufwärtskanal intakt, der übergeordnete Trend daher als positiv einzuordnen. Mit der Korrektur ist der DAX lediglich in die Unterstützungszone um 12.000/12.300 gelaufen (rot). Selbst wenn die laufende Stabilisierung scheitern sollte, bietet die Untergrenze des Aufwärtstrends (blau) um 11.340 einen weiteren wichtigen Nachkaufbereich. Solange der DAX die Trendinline behauptet, sind weiter steigende Kurse wahrscheinlicher als eine größere Korrektur.


Kurz- bis mittelfristig reichen die Zuwächse der vergangenen Woche hingegen noch nicht für eine positive Einschätzung. Der Stundenchart bleibt von zahlreichen Widerständen durchzogen, die erst noch gemeistert werden müssen. Dazu zählen der Bereich zwischen 12.800/12.900 mit dem Monatsmittelwert (grün) sowie darunter dem bereits leicht nach unten weisenden 200-Tage-Durchschnitt (violett) bei 12.750. Zuvor stellt die blau eingezeichnete Abwärtstrendlinie bei 12.550 eine Hürde dar, an der bereits am 7. Februar eine Gegenbewegung scheiterte. Mit Weichenstellungen ist zum Wochenauftakt ohnehin nicht zu rechnen. Wegen des Feiertags in den USA bleiben die Börsen an der Wall Street geschlossen. Erfahrungsgemäß dürfte auch der Handel in Frankfurt von dünnen Umsätzen geprägt sein, aussagekräftige Bewegungen sind daher erst morgen wieder zu erwarten. In einem solchen Umfeld sollten auch Trader sehr vorsichtig agieren. Das Risiko von Fehlausbrüchen ist deutlich erhöht. Anleger die dennoch aktiv werden möchten, finden in der Tabelle passende Scheine für steigende und fallende Kurse.


Gewinnmultiplikator DAX steigend
WKN CQ4MMZ
Emittent Citi
Kurs DAX 12.451,96
Basispreis 11.305,78
Knock-Out-Schwelle 11.305,78
Hebel 10,86
Laufzeit endlos
Kurs 12,38
Gewinnmultiplikator DAX fallend
WKN DD4VLX
Emittent DZ Bank
Kurs DAX 12.451,96
Basispreis 13.575,00
Knock-Out-Schwelle 13.575,00
Hebel 11,09
Letzter Handelstag 29.06.2018
Kurs 10,72


DAX: Gefahrensituation noch nicht vorbei

Der Markt befindet sich nach wie vor in einer möglichen Bodenbildungsphase. Ob sich diese auch als Ausgangsbasis für eine stärkere Erholung erweisen wird oder nur eine Atempause in der laufenden Konsolidierung darstellt, bleibt abzuwarten. Eine Entscheidung dürfte frühestens in der kommenden Woche erfolgen.


Auf die gute Entwicklung am Mittwoch folgte gestern wieder Ernüchterung. Bereits am Vormittag markierte der Index sein Tageshoch und musste bis zum Schluss seine gesamten Gewinne wieder abgeben. Eine negative Bilanz wurde nur knapp verhindert, der DAX bleibt weiter anfällig für Rückschläge. Positiv bleibt immerhin festzuhalten, dass mit dem heutigen kleinen Verfall an den Terminmärkten ein Unsicherheitsfaktor bald zu den Akten gelegt werden kann, der in den vergangenen Tagen die Kurse durchaus verzerrt haben könnte. Klarere Signale sind somit ab Montag zu erwarten. Zum Wochenschluss bleibt die Ausgangslage zunächst wenig verändert. Dank der guten Vorgaben von den Märkten in Asien und den USA startet der DAX mit leichten Aufschlägen in den Handel. Der im Stundenchart eingezeichnete und aus statistischen Schwankungen berechnete Prognose-Korridor erwies sich zuletzt erneut als sehr zuverlässig. So folgte auf den Anstieg aus der dunkelgrauen Zone sofort eine Rückkehr in den “Wohlfühlkorridor“. Perspektivisch bietet sich dem DAX somit heute Aufwärtspotenzial bis ungefähr 12.440. Die Erfolgsaussichten für eine stärkere Aufwärtsbewegung darüber hinaus bis an die blaue Abwärtstrendlinie bei 12.555 sind hingegen eher gering.


Zugleich sollten Anleger auch die Unterseite im Blick behalten. Hier sind in unmittelbarer Umgebung keine guten Nachkaufbereiche vorhanden. Unterhalb von 12.200 wäre sogar wieder mit einem Test der jüngsten Tiefs bei rund 12.050 zu rechnen. Solange der DAX keine der erwähnten Handelsmarken hinter sich lässt, sollten Trader eher zurückhaltend agieren. Erst bei einem Durchbruch eröffnen sich neue Chancen im kurzfristigen Bereich. Passende Papiere, um in beide Richtung zu spekulieren, zeigt die Tabelle unten.


Gewinnmultiplikator DAX steigend
WKN CX9ERZ
Emittent Citi
Kurs DAX 12.346,17
Basispreis 11.016,97
Knock-Out-Schwelle 11.110,00
Hebel 9,29
Laufzeit endlos
Kurs 13,91
Gewinnmultiplikator DAX fallend
WKN DD4XLA
Emittent DZ Bank
Kurs DAX 12.346,17
Basispreis 13.450,00
Knock-Out-Schwelle 13.450,00
Hebel 11,18
Letzter Handelstag 29.06.2018
Kurs 10,73


DAX: Silberstreif am Horizont

Langfristig hat der Deutsche Aktienmarkt die Korrektur noch nicht ausgestanden, besonders der Rückschlag unter die 200-Tage-Linie stimmt negativ. Für kurzfristig ausgerichtete Anleger bietet der Index hingegen Chancen auf der Oberseite. Vor allem der gestrige Handel weckt Hoffnungen.


Zunächst lohnt sich der Blick auf den Kerzenchart, der mit dem Hoch-, Tief-, Eröffnungs- und Schlusskurs eines jeden Handelstages alle wichtigen Informationen enthält. Hier zeigt sich deutlich der zur Wochenmitte wieder volatilere Verlauf. Die Tagesschwankung umfasste nahezu den Kursbereich der vorherigen drei Tage. Zuversichtlich stimmt die Tatsache, dass der zwischenzeitliche Rücksetzer bis knapp an das Jahrestief gekauft wurde und der DAX sogar mit leichten Aufschlägen im Bereich des Hochs den Tag beendete. Anders als in den zurückliegenden Sitzungen setzten sich somit nicht die Verkäufer erneut durch. Im Gegenteil, der Rückfall im Tagesverlauf wurde als Kaufgelegenheit wahrgenommen.


Mit dem Turnaround am Mittwoch könnten nun weitere Anleger wieder in den Markt strömen, zumal auch die Vorgaben von den Weltbörsen freundlich ausfallen. Allerdings sollten die Erwartungen nicht zu hoch angesiedelt werden. Vorbörslich wird der DAX bereits im Bereich der oberen Grenze des dunkelgrauen Prognose-Korridors bei etwa 12.440 taxiert. Gewinne darüber hinaus sind zwar möglich, aber aus statistischer Sicht kaum zu erwarten. Sollte der DAX dennoch eine stärkere Gegenreaktion auf den jüngsten Rückfall zeigen, eröffnet sich weiteres Erholungspotenzial bis an die blaue Trendlinie bei 12.600. Hier verläuft auch der hellgraue Extrembereich, der nur sehr selten ausgeschöpft wird und in dem 99 Prozent aller Kursbewegungen liegen.


Gewinnmultiplikator DAX steigend
WKN CX9ERZ
Emittent Citi
Kurs DAX 12.339,16
Basispreis 11.015,86
Knock-Out-Schwelle 11.110,00
Hebel 9,32
Laufzeit endlos
Kurs 14,45
Gewinnmultiplikator DAX fallend
WKN DD4XLA
Emittent DZ Bank
Kurs DAX 12.339,16
Basispreis 13.450,00
Knock-Out-Schwelle 13.450,00
Hebel 11,11
Letzter Handelstag 29.06.2018
Kurs 10,20


DAX: Vorerst dominiert Zurückhaltung

Nach den kräftigen Verlusten in den vergangenen Tagen ist der Deutsche Aktienindex eigentlich reif für eine technische Gegenbewegung. Bisher fällt der erhoffte Aufwärtsimpuls aber noch sehr bescheiden aus, selbst Schnäppchenjäger scheinen derzeit nur sehr vorsichtig zu agieren. Überzeugen kann nur der Blick auf den langfristigen Trend.


Auf den durchwachsenen Wochenauftakt folgte auch am Dienstag keine überzeugende Entwicklung am deutschen Aktienmarkt. Den gesamten Handel über pendelte der DAX im Minusbereich und lag zum Schlusskurs sogar auf Tagestief. Auf den ersten Blick hinterlässt der DAX somit einen stark angeschlagenen Eindruck. Nachdenklich stimmt vor allen die Tatsache, dass die Kurse trotz der deutlich überverkauften Lage nicht anziehen. Aktuell notiert der DAX knapp sechs Prozent unter seiner 21-Tage-Linie (Indikator unter dem Tageschart). Differenzen in dieser Größenordnung zeigten in den zurückliegenden Monaten mehrfach eine Erholung an.


Eine Stabilisierung auf dem aktuellen Niveau ist aber durchaus in Reichweite. Während Statistikfreunde auf die überverkaufte Lage verweisen können, schauen Charttechniker auf das breite Unterstützungsband zwischen 11.870 bis 12.320. Bereits im Spätsommer des vergangenen Jahres kam es in dem Bereich zu einer Bodenbildung. Es ist daher gut möglich, dass die Kurse auch jetzt in eine volatile Seitwärtsbewegung übergehen und so ihren Extremzustand abbauen. Bereits in den kommenden Tagen dürfte auch unser Prognose-Korridor (grau) in die Zone eintauchen und somit die Grenzen der Range verstärken.


Gewinnmultiplikator DAX steigend
WKN CX9ERZ
Emittent Citi
Kurs DAX 12.196,50
Basispreis 11.014,75
Knock-Out-Schwelle 11.110,00
Hebel 10,32
Laufzeit endlos
Kurs 12,66
Gewinnmultiplikator DAX fallend
WKN HW9XS2
Emittent HypoVereinsbank
Kurs DAX 12.196,50
Basispreis 13.200,00
Knock-Out-Schwelle 13.200,00
Hebel 12,15
Letzter Handelstag 29.06.2018
Kurs 9,71


DAX: Ampel bleibt auf rot

Nach dem Ausverkauf ist eine Gegenbewegung des Deutschen Aktienindex zurück nach oben beinahe schon zwingend. Doch bislang überzeugen erste Gehversuche in diese Richtung noch nicht. Und auch wenn eine Erholung vermutlich kommt, sollten sich Anleger davon nicht zu voreiligen Schlüssen verleiten lassen.


Der Markt bleibt auch zum Wochenauftakt klar von Verkäufern dominiert - ein kleiner Anstieg im Tagesverlauf wurde sofort wieder abverkauft, was sich im Kerzenchart zeigt. Dort werden neben dem Schlusskurs auch der Eröffnungs-, Höchst- und Tiefstkurs eines Tages abgebildet. Sofort wird in dieser Darstellungsweise erkennbar, dass der DAX zwar nach Handelsbeginn angestiegen ist, bis zum Läuten der Schlussglocke jedoch fast alle Gewinne wieder abgegeben hat - eine nachhaltige Erholung sieht anders aus. Auf vergleichbare Tageskerzen folgte in der Vergangenheit bestenfalls eine Seitwärtsbewegung (schwarze Pfeile). Ein Anstieg bis an die in diesem Chartausschnitt gut erkennbaren markttechnischen Widerstände um 12.745/12.850 ist unter diesen Umständen nur vorstellbar, weil die voraus gegangene Verkaufswelle so stark ausgefallen ist, dass eine so genannte "technische Reaktion", also ein Ausschlag in die Gegenrichtung nach oben, dadurch wahrscheinlicher wird. Die darauf folgende Hürde bei 13.135, die sich wie ihre Vorgänger auch aus ehemaligen Zwischentiefs ableitet, dürfte aber dennoch kaum erreichbar sein.


Bis an die nächstgelegene Barriere muss der DAX gar nicht so weit steigen, sie verläuft bereits um 12.600 in Form einer Abwärtstrendlinie, die sich bereits als Erholungs-Stopper bewiesen hat (blau). Zwischen ihr und den zuvor genannten Widerständen dürfte eine Erholung mit hoher Wahrscheinlichkeit wieder zum Stillstand kommen.


Gewinnmultiplikator DAX steigend
WKN CX9ERZ
Emittent Citi
Kurs DAX 12.282,77
Basispreis 11.013,64
Knock-Out-Schwelle 11.110,00
Hebel 9,68
Laufzeit endlos
Kurs 13,44
Gewinnmultiplikator DAX fallend
WKN HW9XS2
Emittent HypoVereinsbank
Kurs DAX 12.282,77
Basispreis 13.200,00
Knock-Out-Schwelle 13.200,00
Hebel 13,39
Letzter Handelstag 29.06.2018
Kurs 8,85


DAX: Nicht zu früh freuen

Auf den ersten Blick sieht es danach aus, als hätte der Index das Schlimmste hinter sich. Doch diese Einschätzung besitzt bestenfalls aus einem kurzfristigen Blickwinkel Gültigkeit. Das Risiko weiterer Verkäufe bleibt trotz einer nun möglichen Atempause groß. Immerhin gibt es noch einen Hoffnungsträger.


Wer sich am Aufwärtstrend der zurückliegenden Jahre orientiert, ist vom aktuellen Einbruch noch nicht besonders beeindruckt. Aus dieser Perspektive hat der Deutsche Aktienindex gerade den prägnanten Unterstützungsbereich um 11.850 erreicht, an dem bereits mehrere Wendepunkte lagen (rot). Dazu kommt, dass die Untergrenze des Aufwärtstrends (blau) erst um 11.300/11.400 in Gefahr gerät, durchbrochen zu werden. Solange spätestens hier wieder stärkeres Kaufinteresse messbar wird, können Investoren weiter optimistisch bleiben.


Ein weiteres starkes Argument für eine Bodenbildung stellt die aktuell massive Übertreibung nach unten dar: Der Ausverkauf des DAX verlangt statistisch gesehen nach einer Gegenbewegung, wie vergangene Extreme beweisen: Sobald der Index mehr als sechs bis sieben Prozent unter seinen Monatsdurchschnittspreis gefallen ist, steigt die Chance auf eine Erholung exponentiell.


Gewinnmultiplikator DAX steigend
WKN CX9ERZ
Emittent Citi
Kurs DAX 12.107,48
Basispreis 11.012,53
Knock-Out-Schwelle 11.110,00
Hebel 11,06
Laufzeit endlos
Kurs 13,02
Gewinnmultiplikator DAX fallend
WKN HW9XS2
Emittent HypoVereinsbank
Kurs DAX 12.107,48
Basispreis 13.200,00
Knock-Out-Schwelle 13.200,00
Hebel 11,08
Letzter Handelstag 29.06.2018
Kurs 12,94


DAX: Crash geht weiter

Der Index hat die aktuelle Korrektur noch nicht ausgestanden, wie der jüngste Einbruch beweist. Doch vor allem für mittel- bis langfristig denkende Anleger ist es noch viel zu früh, um nervös zu werden: Die Chancen stehen gut, dass der Markt sich nahe unterhalb des aktuellen Kursniveaus wieder stabilisiert.


Der erste Erholungsversuch des Deutsche Aktienindex innerhalb der laufenden Abwärtsbewegung scheiterte bereits knapp südlich seines viel beachteten 200-Tage-Durchschnittskurses (violett) - ein eindeutiges Schwächesignal, das auf eine anhaltende Konsolidierung hin deutet. Anleger sollten dies jedoch nicht übereilt gleichsetzen mit einem weiteren stärkeren Einbruch, denn unweit des derzeitigen Indexstandes liegen mehrere markante Wendepunkte aus der Vergangenheit - die Erfahrung zeigt, dass hier die Chancen einer Bodenbildung steigen (rot punktiert). Bereits die nun erreichte charttechnische Unterstützungszone um 11.850/12.370 wirkt in dieser Hinsicht Erfolg versprechend. Doch selbst wenn er sich erst am nächstfolgenden Haltebereich um 11.400 wieder fängt, wäre der DAX noch gut davon gekommen.


Ein Indikator für ein Ende der Schwächephase wäre eine Erholung zurück über den eingangs erwähnten Mittelpreis der letzten 200 Börsentage um 12.750, doch um signifikant zu sein sollten die Käufe idealerweise bis mindestens über die 12.900er-Marke anhalten. Leider ist aus heutiger Sicht die Wahrscheinlichkeit groß, dass eine Zwischenerholung in dieser Zone vorerst wieder zum Stillstand kommt. Anleger können sich mit Puts und Bär-Hebelzertifikaten gegen weitere Verluste absichern, und diese Positionen insbesondere in Erholungsphasen des Marktes aufbauen, da sie dann günstiger sind. Passende Papiere für beide Richtungen zeigt die Tabelle unten.


Gewinnmultiplikator DAX steigend
WKN DS0DFA
Emittent Deutsche Bank
Kurs DAX 12.260,29
Basispreis 11.300,00
Knock-Out-Schwelle 11.300,00
Hebel 12,77
Letzter Handelstag 29.06.2018
Kurs 10,01
Gewinnmultiplikator DAX fallend
WKN DD3RWS
Emittent DZ Bank
Kurs DAX 12.260,29
Basispreis 13.830,00
Knock-Out-Schwelle 13.830,00
Hebel 7,81
Letzter Handelstag 29.06.2018
Kurs 16,10


DAX: Erholung hat noch keine Aussagekraft

Nach dem scharfen Kurseinbruch suchen Marktteilnehmer nach einem neuen Gleichgewichtspreis für den Deutschen Aktienindex. Die kurzfristige Übertreibung nach unten wurde dabei bereits teilweise wieder kompensiert. Doch die Ausgangslage für die kommenden Tage bleibt weiterhin alles andere als positiv.


Bislang erholte sich der Index nur bis an die erste ehemalige charttechnischen Kaufzone, die im Chart der Vorwochen gut erkennbar ist: Sie lässt sich durch die lineare Verbindung vergangener Zwischentiefs (blau) erzeugen und bildet um 12.580 die nächstgelegene Hürde für den Markt. Ebenso prägnant ist die nächstfolgende potenzielle Barriere um 12.750, die sich aus dem Tief zu Jahresbeginn ableitet. Eine darüber hinaus gehende Erholung ist möglich, wird aber zunehmend unwahrscheinlicher. Um 12.800/12.900 an der Obergrenze des aus bisherigen Schwankungen berechneten Prognose-Korridors (graue Fläche) dürfte das Kaufinteresse dann wieder deutlich nachlassen. Auch bei einem günstigen mittelfristigen Verlauf sollte die Nachfrage spätestens um 13.150/13.200 an einer weiteren markanten Wendezone abebben. Für eine sofortige Wiederaufnahme des langfristigen Aufwärtstrends war der jüngste Einbruch ein zu großer Schock, der erfahrungsgemäß erst einmal langsam verdaut werden muss.


Immerhin hat die bisherige Korrektur aus der Vogelperspektive noch kaum Spuren hinterlassen: Der Chart der Vorjahre weist eine intakte Aufwärtsbewegung auf, die erst unter rund 11.300 neu definiert werden müsste. Schon um 11.800/12.200 zeigen sich aber erste historischen Wendepunkte, die den Markt auch diesmal wieder - zumindest vorläufig - stabilisieren könnten.


Gewinnmultiplikator DAX steigend
WKN DS0DFA
Emittent Deutsche Bank
Kurs DAX 12.590,43
Basispreis 11.300,00
Knock-Out-Schwelle 11.300,00
Hebel 9,76
Letzter Handelstag 29.06.2018
Kurs 12,89
Gewinnmultiplikator DAX fallend
WKN DD3RWS
Emittent DZ Bank
Kurs DAX 12.590,43
Basispreis 13.830,00
Knock-Out-Schwelle 13.830,00
Hebel 10,16
Letzter Handelstag 29.06.2018
Kurs 13,17


DAX: Ist das noch ein Aufwärtstrend?

Der Deutsche Aktienindex könnte trotz der scharfen Korrektur weiterhin eine positive Tendenz beibehalten - wenn er das bisherige Crash-Tief nicht mehr unterschreitet. Doch wahrscheinlicher ist nach einer Pause ein weiterer Ausverkauf. Anleger müssen deshalb aber nicht in Panik geraten, wie der Langfristtrend zeigt.


Die jüngsten Zwischentiefs des DAX seit Anfang 2017 lassen sich linear verbinden (grün), wodurch sich um 12.200 eine potenzielle charttechnische Unterstützung ableiten lässt. Aber ist es wirklich so einfach? Die Erfahrung vergangener Kurseinbrüche deutet eher auf das Gegenteil hin: Ist der Markt erst einmal unter seinen 200-Tage-Durchschnittskurs (violette Kurve) gefallen, geht es meistens deutlicher abwärts. Das nächste Kursziel liegt in diesem Fall um 11.860 (rot).


Die kurzfristige Statistik spricht allerdings für eine zumindest vorläufige Bodenbildung: Der Index ist während des jetzt stattfindenden Einbruchs zeitweise mehr als sechs Prozent unter seinen Monatsdurchschnittskurs gefallen (blaue Kurve im Chart unten). Korrekturen dieser Größenordnung signalisierten in der Vergangenheit überdurchschnittlich oft eine bevor stehende Stabilisierung oder zumindest Pause des Abwärtstrends.


Gewinnmultiplikator DAX steigend
WKN DS0DFA
Emittent Deutsche Bank
Kurs DAX 12.446,02
Basispreis 11.300,00
Knock-Out-Schwelle 11.300,00
Hebel 10,86
Letzter Handelstag 29.06.2018
Kurs 12,11
Gewinnmultiplikator DAX fallend
WKN DD3RWS
Emittent DZ Bank
Kurs DAX 12.445,15
Basispreis 13.830,00
Knock-Out-Schwelle 13.830,00
Hebel 8,99
Letzter Handelstag 29.06.2018
Kurs 13,96


DAX: Soviel Luft hat der Crash noch

Der Deutsche Aktienindex ist im Ausnahmezustand: Im Strudel der fallenden Wall Street wird er zu Wochenbeginn mit nach unten gezogen und kann sich erst an wichtigen charttechnischen Unterstützungen stabilisieren. Doch diese Bodenbildung scheint nur vorübergehend gewesen zu sein - weitere Verluste zeichnen sich ab.


Der DAX ist an seinen 200-Tage-Durchschnitt (violett) zurück gefallen und wird diesen am Dienstag voraussichtlich auch deutlich unterschreiten. Damit gerät der bislang intakte mittelfristige Aufwärtstrend in Gefahr, die nächste Zone mit gesteigertem Kaufinteresse zeichnet sich dann erst um 11.860 im Chart ab.


Aus statistischer Sicht beginnen die Chancen auf eine Stabilisierung nun deutlich zu steigen: In den vergangenen Jahren fiel der Index in Korrekturen maximal um zweieinhalb bis sechseinhalb Prozent unter seinen Monatsdurchschnittskurs (blauer Indikator in der unteren Charthälfte), am Montagabend lag der Abstand bereits bei über vier Prozent und am Dienstag dürfte der Markt zu Handelsbeginn komplett unter diese Spanne herausgefallen sein - was äußerst selten vorkommt und zuverlässig eine Gegenbewegung des Index zurück nach oben ankündigt.


Gewinnmultiplikator DAX steigend
WKN CX9K50
Emittent Citi
Kurs DAX 12.687,49
Basispreis 11.541,43
Knock-Out-Schwelle 11.541,43
Hebel 11,07
Laufzeit endlos
Kurs 7,24
Gewinnmultiplikator DAX fallend
WKN DD3RWS
Emittent DZ Bank
Kurs DAX 12.687,49
Basispreis 13.830,00
Knock-Out-Schwelle 13.830,00
Hebel 11,10
Letzter Handelstag 29.06.2018
Kurs 16,34


DAX: Bodenbildung wahrscheinlich

Der Markt hat gleich mehrere charttechnische Unterstützungszonen erreicht, und sollte sich daher zumindest vorübergehend auf dem aktuellen Niveau festsetzen können. Ob sich daraus eine dauerhafte Stabilisierung ableitet, bleibt abzuwarten - aufschlussreich wird der Umfang der nun möglichen Zwischenerholung sein.


Der Deutsche Aktienindex ist an einer mittelfristig entscheidenden Weggabelung angekommen: Die Kurse sind bis an den viel beachteten 200-Tage-Durchschnitt gefallen (violett), an dem seit Beginn des aktuell gültigen Aufwärtstrends im Sommer 2016 alle Korrekturen wieder stoppten. Zudem ist auf dem nun erreichten Niveau auch eine Häufung von Wendepunkten aus dem Vormonaten erkennbar (rot).


Auch aus einem etwas verkürzten Blickwinkel zeigt sich eine nun erreichte Trendlinie (blau), an der Abwärtsbewegungen bereits häufiger stoppten. Zudem ist jetzt der untere Rand des Prognose-Korridors erreicht (graue Fläche), der den Spielraum für Kursbewegungen zuverlässig vorgibt. Diese Perspektive lässt zugleich das Erholungspotenzial erkennen, das im Idealfall bis an die Mittellinie der sich ausweitenden Seitwärtsbewegung bei rund 13.135/13.200 reicht. Eine Erholung in diese Richtung ist bei einer Gesamtwürdigung aller markttechnischen Einflussfaktoren daher aus heutiger Sicht wahrscheinlicher als eine unmittelbar fortgesetzte, weitere Verlustphase. Passende Papiere, um in beide Richtungen zu spekulieren, zeigt die Tabelle unten.


Gewinnmultiplikator DAX steigend
WKN HW9AA0
Emittent HypoVereinsbank
Kurs DAX 12.671,18
Basispreis 11.725,00
Knock-Out-Schwelle 11.725,00
Hebel 13,39
Letzter Handelstag 29.06.2018
Kurs 9,94
Gewinnmultiplikator DAX fallend
WKN DM7J6Z
Emittent Deutsche Bank
Kurs DAX 12.671,51
Basispreis 14.075,00
Knock-Out-Schwelle 14.075,00
Hebel 9,03
Letzter Handelstag 29.06.2018
Kurs 14,69


DAX: Untergrenzen werden ausgelotet

Vor dem Wochenende ist der Deutsche Aktienindex wieder in die untere Hälfte seiner aktuellen Seitwärtsbewegung gerutscht. Dadurch trübt sich die Prognose für die kommenden Tage wieder deutlicher ein, wobei jedoch langfristige Einflussfaktoren in unmittelbarer Nähe für eine Stabilisierung sorgen sollten.


Der Markt zeigte in den Vortagen einige Schwächesignale: Nicht nur ist er erstmals seit Anfang Januar wieder unter seinen Monatsdurchschnitt (grüne Kurve) zurück gefallen, er ist zugleich auch in den südlichen Teil seiner sich ausweitenden Tradingrange (blau) eingebrochen und hat damit ein weiteres Warnsignal geliefert. Die nächste Zielzone bei rund 12.800/12.900 hat er nun ebenfalls erreicht. Zusammen mit der knapp darunter verlaufenden 200-Tage-Durchschnittskurve (violett) ergibt sich dort eine nicht unerhebliche Stabilisierungszone, da viele Marktteilnehmer sich erfahrungsgemäß an diesem Mittelkurs mit Nachkäufen orientieren. Zuletzt führte dieser Effekt im Sommer des Vorjahres zu einer Bodenbildung.


Bevor von einer Entspannung der charttechnischen Situation gesprochen werden kann, muss der Index allerdings auch oberhalb von 13.360 wieder Käufer finden. Doch schon bei 13.050, 13.150 und 13.260/80 zeigen sich im kurzfristigen Chart der Vortage zahlreiche Barrieren in Form von Abwärtstrendlinien (grau) und horizontalen Wendezonen (rot).


Gewinnmultiplikator DAX steigend
WKN HW9AA0
Emittent HypoVereinsbank
Kurs DAX 12.938,17
Basispreis 11.725,00
Knock-Out-Schwelle 11.725,00
Hebel 10,66
Letzter Handelstag 29.06.2018
Kurs 12,54
Gewinnmultiplikator DAX fallend
WKN DM7J6Z
Emittent Deutsche Bank
Kurs DAX 12.937,59
Basispreis 14.075,00
Knock-Out-Schwelle 14.075,00
Hebel 11,37
Letzter Handelstag 29.06.2018
Kurs 12,05


01.02.2018

DAX: Keine Panik

Der Deutsche Aktienindex neigt momentan unübersehbar zur Schwäche, mehrere Abwärtstrends dominieren den kurzfristigen Chartverlauf. Doch je weiter man den Betrachtungshorizont ausweitet, desto harmloser wirkt die Situation. Anleger müssen auf der Hut sein, sich aber vorerst noch nicht allzu viele Sorgen machen.


Im 5-Minuten-Intradaychart der vergangenen Tage zeigt der Markt eine klare Tendenz nach Süden. Die meisten Aufsatzpunkte weist der bis 29. Januar zurück verfolgbare Abwärtstrend auf, der um rund 60 Punkte täglich fällt und bei etwa 13.205 verläuft. Vorbörslich wird der DAX bereits rund 50 Punkte höher erwartet. Es folgen dann um 13.260 ein weiteres, flacher abfallendes Exemplar (grau) sowie die knapp 20 Punkte darüber verlaufende Monatsdurchschnittskurve des Index (grün). Frühestens wenn Käufer auch zu Kursen oberhalb dieser Barrieren noch zugreifen, bessern sich die Aussichten wieder. Andernfalls droht ein Rückschlag bis an die Abwärtstrendkanal-Untergrenzen bei momentan 13.090 und 13.060 Punkten.


Vor diesen Negativ-Kurszielen besteht eine weitere Stabilisierungsmöglichkeit, die jedoch erst im weiter zurückreichenden Chart der Vormonate erkennbar ist: Bei rund 13.135 lagen in der jüngeren Vergangenheit auffällig viele Wendepunkte, so dass zumindest die Chancen für eine weitere Pause der Abwärtsbewegung auf diesem Niveau auch diesmal wieder erhöht sind. Kommt es zum Durchbruch, ist mittelfristig aus dieser Perspektive sogar erst um 12.600 wieder eine Bodenbildung zu erwarten (untere blaue Trendlinie).


Gewinnmultiplikator DAX steigend
WKN CY82FL
Emittent Citi
Kurs DAX 13.189,48
Basispreis 12.139,15
Knock-Out-Schwelle 12.220,00
Hebel 12,56
Laufzeit endlos
Kurs 11,20
Gewinnmultiplikator DAX fallend
WKN HW9AE4
Emittent HypoVereinsbank
Kurs DAX 13.189,48
Basispreis 14.600,00
Knock-Out-Schwelle 14.600,00
Hebel 9,35
Letzter Handelstag 29.06.2018
Kurs 13,99


DAX: Dreht der Trend nach unten?

Der Deutsche Aktienindex droht unter die Mittellinie seiner bisherigen Seitwärtsbewegung zu fallen. Dies hätte vermutlich größere Auswirkungen auf die weitere kurzfristige Tendenz, denn neues Kaufinteresse ist dann erst wieder rund 500 Punkte tiefer zu erwarten. Noch ist das Verkaufssignal aber nicht ausgereift.


Den zuletzt als zuverlässige markttechnische Unterstützung wirksamen Monatsdurchschnittspreis (grün) hat der DAX bereits unterschritten. Nun bleibt noch die horizontale, eher schwache Unterstützung um 13.135 als mögliche Bodenbildungszone - an ihr bildeten sich in den vergangenen Monaten überdurchschnittlich viele Wendepunkte aus (rot punktiert). Kann sich der Markt hier nicht stabilisieren, wird die fallende Trendlinie (blau) um 12.600 das nächste mittelfristige Kursziel.


Im feiner aufgelösten 5-Minuten-Chart der Vortage zeigen sich bereits erste kleinere Abwärtstrends. Die entsprechenden Trendlinien um 13.100 und 13.150 bilden heute die ersten Zielmarken auf der Südseite. Beide fallen im Tagesverlauf weiter um mindestens 40 Punkte.


Gewinnmultiplikator DAX steigend
WKN CY82FL
Emittent Citi
Kurs DAX 13.197,71
Basispreis 12.137,93
Knock-Out-Schwelle 12.220,00
Hebel 12,45
Laufzeit endlos
Kurs 11,03
Gewinnmultiplikator DAX fallend
WKN HW9AE4
Emittent HypoVereinsbank
Kurs DAX 13.197,71
Basispreis 14.600,00
Knock-Out-Schwelle 14.600,00
Hebel 9,41
Letzter Handelstag 29.06.2018
Kurs 13,80


DAX: Wichtiges Preisniveau unter Druck

Erneut kommt die nächstgelegene Kaufzone beim Deutschen Aktienindex auf den Prüfstand. Zwar stabilisierte sich der Markt dort in den Vorwochen überdurchschnittlich oft, doch manchmal blieben Käufe auch aus, und es kam zu einer kurzzeitigen Verschärfung der Korrektur. Wird sich diese Entwicklung heute wiederholen?


Der Monatsdurchschnittskurs des DAX (grüne Kurve) war zuletzt häufiger Anlass einer Bodenbildung. Auch jetzt wird er wieder gebraucht, denn die Aufwärtsdynamik hat in den vergangenen Tagen deutlich nachgelassen. Kleine Durchbrüche nach unten, wie am Dienstag zur Eröffnung zu beobachten, sind noch unkritisch. Doch allerspätestens wenn auch die horizontal verlaufende markttechnische Unterstützung um 13.135/13.200 unterschritten wird, wäre das ein klares kurzfristiges Schwächezeichen. Sie ist nicht als besonders stark einzuschätzen, so dass diese Entwicklung durchaus im Bereich des Wahrscheinlichen liegt.


Wie es dann weiter gehen kann, zeigt der weiter zurück reichende Chart: Hier dominiert noch ein Aufwärtstrend (grün), der erst unterhalb von 12.730 und der dort verlaufenden 200-Tage-Linie (violett) unter Druck käme.


Gewinnmultiplikator DAX steigend
WKN CY82FL
Emittent Citi
Kurs DAX 13.324,48
Basispreis 12.136,71
Knock-Out-Schwelle 12.220,00
Hebel 11,22
Laufzeit endlos
Kurs 11,34
Gewinnmultiplikator DAX fallend
WKN HW9AE4
Emittent HypoVereinsbank
Kurs DAX 13.324,48
Basispreis 14.600,00
Knock-Out-Schwelle 14.600,00
Hebel 10,45
Letzter Handelstag 29.06.2018
Kurs 13,52


DAX: Bodenbildung nach Plan

Der Deutsche Aktienindex stabilisiert sich wie erwartet an der nächstgelegenen markttechnischen Haltezone. Ob diese Entwicklung von Dauer ist, bleibt abzuwarten. Dass auf dem nun erreichten Kursniveau mehrere Unterstützungen unabhängig voneinander zusammen treffen, begünstigt eine positive Entwicklung.


Bereits im 5-Minuten-Intradaychart, der nur wenige Wochen abbildet, ist erkennbar warum Marktteilnehmer vor dem Wochenende nicht mehr weiter verkauft haben - oder zumindest eines der Argumente dafür: Der Index war auf seinen Monatsdurchschnittskurs (grüne Kurve) zurückgefallen, der sich in der jüngeren Vergangenheit schon häufiger als Stabilisator erwiesen hatte. Solange es bei Rückfällen an diesen Mittelwert zu einem Nachfrageschub kommt, ist auch der kurzfristige Trend weiter positiv. Erst ein Einbruch unter die knapp darunter verlaufenden Zwischentiefs würde dies ändern - sie bilden um 13.140 eine horizontale Unterstützung mit Signalcharakter.


Bis wohin der Markt mittelfristig steigen - aber auch fallen - kann, zeigt der mehrere Monate zurückreichende Chart: Nach dem Rücksetzer der Vorwoche ist der untere Rand des Prognose-Korridors erreicht (grau), der den Schwankungsspielraum des Marktes gut umgrenzt. Dieser Kurskanal wird zwar weiter fallen und damit frisches Abwärtspotenzial eröffnen, zumindest vorläufig aber bleibt aus statistischer Sicht weniger Platz nach Süden als nach Norden. Auf der Oberseite wird die Luft erst ab der 13.700er-Marke wieder dünner.


Gewinnmultiplikator DAX steigend
WKN CY82FL
Emittent Citi
Kurs DAX 13.340,17
Basispreis 12.135,49
Knock-Out-Schwelle 12.220,00
Hebel 11,07
Laufzeit endlos
Kurs 12,25
Gewinnmultiplikator DAX fallend
WKN HW9AE4
Emittent HypoVereinsbank
Kurs DAX 13.340,17
Basispreis 14.600,00
Knock-Out-Schwelle 14.600,00
Hebel 10,59
Letzter Handelstag 29.06.2018
Kurs 12,68


DAX: Wo stoppen die Verkäufe?

Die Konsolidierung des Deutschen Aktienindex hat ihr erstes Kursziel erreicht: Der Markt testete den Stabilisierungsbereich, der sich aus seinem Monatsdurchschnitt ableitet. Hier besteht eine Chance zur - zumindest vorläufigen - Bodenbildung. Klappt das nicht, ist die nächste potenzielle Haltezone nicht weit.


An Mittelkurs des zurückliegenden Monats (grün) stabilisierte sich der DAX am Donnerstag vorübergehend - eine Entwicklung, die in den vergangenen Monaten bereits häufiger zu beobachten war. Was jedoch ebenfalls im Chart zu sehen ist: Sobald die Käufer an dieser Unterstützung ausbleiben, folgen oft stärkere Verkäufe. Sie ist nicht immer punktgenau gültig, spätestens jedoch unterhalb der jüngsten Zwischentiefs im Bereich um 13.140 ist von einem Durchbruch nach Süden auszugehen. Vor dem Wochenende ist dies zwar das unwahrscheinlichere Szenario da der Markt bereits nahe am unteren Rand seines voraussichtlichen Schwankungsbereichs (graue Fläche) verläuft. In den kommenden Handelstagen ist dies jedoch eine Option.


Für den Fall einer fortgesetzten Schwäche ist aber im weiter zurückreichenden Chart eine Häufung von weiteren charttechnischen Stabilisierungsfaktoren in unmittelbarer Nähe erkennbar. Schon um 13.040 verläuft der Aufwärtstrend (grün), es folgt um 12.810/12.920 eine horizontale Zone, in der bereits mehrere Wendepunkte liegen. Spätestens um 12.720 am 200-Tage-Durchschnitt sollte auch ein größerer Ausverkauf stoppen. Anleger müssen also nicht zu nervös werden - etwas Vorsicht ist aber nicht verkehrt, insbesondere wenn der DAX die erste kurzfristige Signalmarke um 13.140 nach unten durchbricht. Teilgewinne aus Long-Positionen können dann mitgenommen werden. Besonders risikofreudige Spekulanten können dort auch über kleine Short-Positionen nachdenken. Passende Papiere für eine Investition in beide Richtungen des Marktes zeigt die Tabelle unten.


Gewinnmultiplikator DAX steigend
WKN DM6UX0
Emittent Deutsche Bank
Kurs DAX 13.298,36
Basispreis 11.875,00
Knock-Out-Schwelle 11.875,00
Hebel 9,34
Letzter Handelstag 28.03.2018
Kurs 14,37
Gewinnmultiplikator DAX fallend
WKN HW9AE4
Emittent HypoVereinsbank
Kurs DAX 13.298,36
Basispreis 14.600,00
Knock-Out-Schwelle 14.600,00
Hebel 10,22
Letzter Handelstag 29.06.2018
Kurs 13,30


DAX: Korrektur bietet Kaufchancen

Der Deutsche Aktienindex verlangsamt wie erwartet seine Aufwärtsbewegung. Daraus könnte sich in den kommenden Tagen bis Wochen eine zweite Einstiegschance für Anleger ableiten lassen, die bei früheren Gelegenheiten den Sprung auf den Rally-Zug verpasst haben. Doch dafür ist etwas Geduld erforderlich.


Kurz oberhalb des "alten" Rekordhochs aus dem November des vergangenen Jahres drehte der DAX wieder nach unten. Überraschend kommt dies nicht, denn bereits in der gestrigen Analyse stellten wir fest das der Markt am oberen Rand seines Prognose-Korridors (grau) angekommen war. Ist die Nordgrenze dieses aus vergangenen Schwankungen errechneten Bewegungskanals erreicht, werden kurzfristig weitere Gewinne zunehmend unwahrscheinlicher. Kommen dann weitere potenzielle Orientierungspunkte für einen Verkauf hinzu wie ein Ex-Allzeithoch oder eine Aufwärtstrendlinie (blau), werden viele Marktteilnehmer schwach und das Risiko einer kleinen Korrektur steigt. Diese kann jederzeit wieder bis mindestens zurück an den Monatsdurchschnittspreis des Index bei aktuell rund 13.235 Punkten führen.


Anleger sollten sich von kleineren Rückschlägen aber nicht irritieren lassen, denn der generelle Aufwärtstrend ist davon unbeeinflusst. Er verläuft innerhalb eines mehrjährigen Trendkanals (grün) oberhalb des 200-Tage-Durchschnitts (violett) und sichert den DAX zwischen 12.720 und 13.050 zuverlässig nach unten ab. Es ist zwar nicht zu erwarten, dass die langfristigen Unterstützungsmarken zwingend getestet werden, doch je näher der Index ihnen kommt, desto besser ist das Chance-Risiko-Verhältnis für frische Investments auf der Long-Seite (passende Papiere siehe Tabelle unten).


Gewinnmultiplikator DAX steigend
WKN DM6UX0
Emittent Deutsche Bank
Kurs DAX 13.414,74
Basispreis 11.875,00
Knock-Out-Schwelle 11.875,00
Hebel 8,71
Letzter Handelstag 28.03.2018
Kurs 15,10
Gewinnmultiplikator DAX fallend
WKN HW9AE4
Emittent HypoVereinsbank
Kurs DAX 13.414,74
Basispreis 14.600,00
Knock-Out-Schwelle 14.600,00
Hebel 11,32
Letzter Handelstag 29.06.2018
Kurs 12,48


DAX: Neuer Rekord lockt zum Einstieg

Der Aufwärtstrend des Deutschen Aktienindex legt weiter an Geschwindigkeit zu. Kurzfristig scheint der Markt sein Potenzial ausgereizt zu haben, doch auf längere Sicht besteht aus technischer Sicht noch viel Aufwärtsspielraum. Mehrere 1000 Punkte erscheinen im Trendkanal der vergangenen Jahre möglich.


Der bei rund 13.500 Punkte liegende Widerstand in Form einer seit November 2017 bestehenden, flachen Aufwärtstrendlinie (blau) ist erstmals überwunden worden. Dies ist ein positives Signal, das einen weiteren Anstieg wahrscheinlich macht. Doch Anleger brauchen Geduld, denn der DAX ist am oberen Rand des aus vergangenen Schwankungen berechneten Prognose-Korridors (grau) angekommen. Dies deutet auf eine Verlangsamung des Anstiegs hin, auch wenn dieser Kanal weiter steigt und damit wieder Luft nach oben entsteht. Selbst wenn der Index noch einmal in Richtung 13.200 korrigieren würde, blieben die Aussichten ungetrübt. Dort liegt der aktuelle Monatsdurchschnittspreis (grün), an dem sich der Markt zuletzt immer wieder stabilisierte. Doch schon um 13.400 dürfte die Nachfrage bei einer Konsolidierung wieder anziehen.


Da der Index ein neues Hoch markierte, sind weitere Zielmarken nur noch über Umwege bestimmbar. Anhand des langfristigen Trends lässt sich für die kommenden Jahre Potenzial bis fast 18.000 Zähler ermitteln (blau), zumindest die Mitte des entsprechenden Kurskanals um 14.500 stellt ein erstes realistisches Ziel für Investoren mit dem entsprechenden Zeithorizont dar.


Gewinnmultiplikator DAX steigend
WKN DM6UX0
Emittent Deutsche Bank
Kurs DAX 13.559,60
Basispreis 11.875,00
Knock-Out-Schwelle 11.875,00
Hebel 8,05
Letzter Handelstag 28.03.2018
Kurs 17,23
Gewinnmultiplikator DAX fallend
WKN HW9AE4
Emittent HypoVereinsbank
Kurs DAX 13.559,60
Basispreis 14.600,00
Knock-Out-Schwelle 14.600,00
Hebel 13,03
Letzter Handelstag 29.06.2018
Kurs 10,44


DAX: Kaufsignal mit 14.000er-Potenzial?

Bestätigt sich der positive Trend des Deutschen Aktienindex vom Handelsbeginn auch im weiteren Tagesverlauf, wäre der Grundstein für frische Kursgewinne gelegt. Mit etwas Geduld könnten Anleger dann einen Anstieg bis mindestens an die Mitte des langfristigen Aufwärtstrendkanals erleben - und darüber hinaus.


Schon zur Eröffnung zeichnet sich ein Ausbruch des Marktes über die bisher bremsende Trendlinie (blau) um 13.500 sowie zugleich über sein jüngstes Hoch bei rund 13.525 Punkten ab. Damit würden keine weiteren markttechnischen Widerstände auf dieser Zeitebene mehr existieren. Die nächste Hürde liegt dann jenseits von 14.000 Punkten und ist langfristiger Natur. Ein kleiner Zwischenstopp könnte heute noch im Bereich der 13.600er-Marke erfolgen, wo der obere Rand des aus Vortagesschwankungen berechneten Prognose-Korridors verläuft (graue Fläche).


Im weiter zurück reichenden Tageschart zeichnen sich dann die Kursziele der nächsten Wochen und Monate ab: Um 14.100 verläuft die Mittellinie des seit 2016 bestehenden Aufwärtstrendkanals (grün punktiert), seine Obergrenze liegt sogar erst bei knapp 15.300 Punkten. Damit bleibt eine Spekulation auf weiter steigende Kurse vorerst auch weiter die bessere Alternative - passende Produkte zeigt beispielhaft die Tabelle unten.


Gewinnmultiplikator DAX steigend
WKN DM6UX0
Emittent Deutsche Bank
Kurs DAX 13.463,69
Basispreis 11.875,00
Knock-Out-Schwelle 11.875,00
Hebel 8,47
Letzter Handelstag 28.03.2018
Kurs 17,49
Gewinnmultiplikator DAX fallend
WKN HW9AE4
Emittent HypoVereinsbank
Kurs DAX 13.463,69
Basispreis 14.600,00
Knock-Out-Schwelle 14.600,00
Hebel 11,85
Letzter Handelstag 29.06.2018
Kurs 11,25


DAX: Wieder im Aufwärtstrend

Der Deutsche Aktienindex ist nach einer Pause zurück auf seinem ursprünglichen Kurs. Kurzfristig wird das Potenzial nach oben allerdings durch die bald erreichte Nordgrenze des mittelfristigen Aufwärtstrends etwas reduziert. Auf längere Sicht allerdings bleiben die charttechnischen Aussichten weiterhin positiv.


Der Markt steht wieder kurz vor einem Test der seit November bestehenden Aufwärtstrendgeraden (blau) bei aktuell rund 13.500 Punkten. Sie beschränkt den Spielraum nach oben derzeit etwas, steigt jedoch pro Woche um rund 70 Zähler. Auch das jüngste Zwischenhoch um 13.525 könnte ein paar Marktteilnehmer zu Gewinnmitnahmen veranlassen, stellt aber keinen ernst zu nehmenden Widerstand dar.


Die positive Prognose bleibt intakt, solange die beiden im kurzfristigen Chart erkennbaren Unterstützungen nicht mehr unterschritten werden. Hält sich der DAX über 13.300/13.330 sowie vor allem über die zuletzt als Stabilisierungszone bewährte 13.140/13.180, ist der Trend positiv. Die letztgenannte Marke wird von dem Monatsdurchschnittskurs des Index verstärkt (grüne Kurve), an dem es zuletzt immer wieder zu Bodenbildungen kam. Anleger sind angesichts der technischen Rahmenbedingungen vorerst auch weiterhin auf der Long-Seite besser aufgehoben, wenngleich kurzzeitig nicht allzu viel Luft nach oben besteht. Passende Papiere für eine Spekulation in beide Richtungen zeigt die Tabelle weiter unten.


Gewinnmultiplikator DAX steigend
WKN DM6UX0
Emittent Deutsche Bank
Kurs DAX 13.434,45
Basispreis 11.875,00
Knock-Out-Schwelle 11.875,00
Hebel 8,61
Letzter Handelstag 28.03.2018
Kurs 15,91
Gewinnmultiplikator DAX fallend
WKN HW9AE4
Emittent HypoVereinsbank
Kurs DAX 13.434,45
Basispreis 14.600,00
Knock-Out-Schwelle 14.600,00
Hebel 11,53
Letzter Handelstag 29.06.2018
Kurs 11,69